Ein Kätzchen zieht ein - Grundausstattung


Damit sich Ihr neuer Mitbewohner bei Ihnen schnell eingewöhnt und sich wohl fühlen kann, ist es gut zu wissen,
was ein kleines Kätzchen dafür so alles braucht.

Die wichtigsten Dinge, die angeschafft werden müssen sind:


1.    Kratzbaum

Ein Kratzbaum darf in keinem Fall fehlen, weil sich Ihr Liebling
regelmäßig die Krallen wetzen wird und sicherlich klettern möchte.

Ohne einen Kratzbaum würden Ihre Möbel wohl nicht lange überleben...

Man sollte sich also Gedanken machen,
wo in der Wohnung bzw. im Haus ein geeigneter Platz
dafür ist - schön für die Katzen ist es auch immer,
wenn sie von Ihrem Baum zum Einen den ganzen Raum im
Blick haben und zum Anderen vielleicht sogar noch nach draußen
sehen können.

Kratzbäume gibt es in verschiedenen Größen und Preisklassen.

Die Norwegische Waldkatze ist eine der größten Rassekatzen -
ich persönlich würde Ihnen daher empfehlen, nicht unbedingt an dieser Stelle zu sparen
zu beginnen und sich lieber einen möglichst stabilen, hohen Baum mit dicken Sisalstämmen
zuzulegen, auf dem Ihr Liebling sich austoben kann
- egal in welchem Alter und mit welchem Gewicht...

Sie sollten daher darauf achten, dass mindestens eine der Säulen ca. 80cm - 100 cm hoch ist,
damit sich die Katze beim Krallenwetzen auch strecken kann und dass die Sisalstämme
entsprechend dick sind (mind. 12 cm besser 16 cm Durchmesser).

Das ist unser Kratzbaum im Wohnzimmer...

(mehr Bilder und Infos - bitte hier klicken)



2.    Katzentoilette, -streu und Co.

Wenn das Kätzchen bei Ihnen einzieht, ist es bereits stubenrein und wird
die von Ihnen bereit gestellte Katzentoilette aufsuchen um ihr "Geschäftchen" dort zu verrichten.

Auch wenn Ihr kleiner Schatz ins Freie darf, sollte die Katzentoilette nicht fehlen.

Wir haben uns für eine Katzentoilette mit Haube entschieden, da bei offenen Toiletten sehr viel Streu
beim Verscharren nach draußen fällt.
Auch unsere Babys lernen bereits, wie man diese Toiletten benutzt.









Außerdem haben wir uns einen Vorleger angeschafft, in dem beim Rausklettern aus der Toilette
nochmal einiges an Streu hängen bleibt. Sehr zu empfehlen.










Ganz wichtig ist das richtige Katzenstreu.

Sie sollten am Besten ein klumpendes Katzenstreu
mit möglichst feiner Körnung benutzen, da dieses Gerüche besser bindet
und sich die Toilette dann auch einfacher reinigen lässt.

Was das Streu angeht, sind Katzen durchaus wählerisch und nehmen nicht ohne weiteres
jede Sorte an.
Wir verwenden daher mehrere Sorten, um unsere Kitten an verschiedene Arten Streu zu gewöhnen.
Im Gebrauch sind bei uns u.a. Lidl-Katzenstreu, Goldengrey & Biokat's.
Solange sie ganz klein sind verwenden wir Cat's Best Öko.



Es ist empfehlenswert, zunächst das Streu zu verwenden, das die Katze gewohnt ist
und es nach und nach über Vermischen immer mehr durch das Streu,
dass man selbst verwenden möchte, zu ersetzen.

Andernfalls könnte es passieren, dass sich Ihr Schützling einen anderen Ort in der Wohnung
für sein Geschäft sucht...





Zuletzt braucht man noch die richtige Streuschaufel.
In Zoogeschäften gibt es hier eine sehr breite Auswahl.

(Schaufeln, die bei uns u.a. im Gebrauch sind)




3.    Futter

Das Futter ist das Allerwichtigste.
Hier gibt es eine so riesige Auswahl, dass es wirklich nicht leicht fällt,
das richtige/beste Futter für seinen Liebling zu finden.

Nassfutter füttern wir mittlerweile vorwiegend von:

http://www.anifit.com/static/common/images/logo_ger.png
Der Grund:

- vollwertige Frischfleischnahrung mit 90-99 % Fleisch
- ausschließliche Verwendung von Fleisch, das auch für die menschliche Ernährung zugelassen wurde
- ausschließliche Verwendung von natürlichen Rohstoffen
- schonende Zubereitung durch Kaltabfüllung
- Heimlieferservice
- frei von Zucker und sonstigen Geschmacksverstärkern
- frei von Soja und Mais
- frei von Konservierungsmitteln und Farbstoffen
- frei von Lockstoffen und Füllstoffen
- frei von Tiermehlen
- frei von Pflanzen- und Getreidemehlen
- frei von Fettzugaben
- natürlich keine Tierversuche


d2bd1eec.xantara-partner.eu/de

Der Grund:

- 65% - 67% Fleischanteil
- Volldeklaration
- Frei von jeglichen chemischen Zusätzen
- Frei von synthetischen Vitaminen
- Frei von tierischen und pflanzlichen Füllstoffen
- Frei von Tiermehl, Mais und Soja
- Reich an natürlichen Vitaminen und Mineralstoffen durch besonders schonende Garung
- Wertvolle gesundheitsfördernde Zutaten
- Alle Rohstoffe in Lebensmittelqualität
- Permanente Qualitätskontrolle
- Bequeme Hauszustellung
- Keine Tierversuche



Und der Firma REICO.

arenk.reico-vertriebspartner.com

Der Grund:

"Leben im mineralischen Gleichgewicht"

- Basis sind mikronisierte Kräuter, Wurzeln und Algen (Entwicklung durch Tierheilpraktiker)
- hoher Fleischanteil von 66 %
- Fleisch aus deutschen Schlachthöfen in Lebensmittelqualität
- Verwendung folgender Innereien: Herz, Leber, Niere, Pansen, Zunge und Euter (keine Schlachtabfälle)
- ausschließliche Verwendung von natürlichen Rohstoffen
- schonende Zubereitung durch Kaltabfüllung
- Heimlieferservice

Frei von:

- Farbstoffen
- Konservierungsstoffen
- Genmanipulierten Zusätzen
- Lockstoffen und Fettzugaben
- Füllstoffen
- Tier-, Soja-, Pflanzen- und Getreidemehlen

REICO macht keine Tierversuche!

 


(Wenn Sie Interesse an einer dieser Futtersorten haben, können Sie sehr gerne mit uns Kontakt aufnehmen.
Wir beraten Sie gerne, lassen Ihnen mehr Informationen zukommen und übernehmen für Sie eine erste "Testbestellung"
(bei ANIfit und REICO gibt es ein Kundenkonto nur durch Kontaktaufnahme mit einem Berater oder Züchter im Partner-Programm.
Sie erhalten dann eine eigene Kundennummer und ein Kennwort und können jederzeit selbst bequem im Internet bestellen.)

 

 

  Ein weiteres gutes Nassfutter ist OmNomNom und man findet es bei der Katzentheke.


Außerdem füttern wir hin und wieder (zur reinen Abwechslung) "Vet-Concept", "Schesir" und "Miamor".

Trockenfutter ist bei uns eher "Leckerli".

Die reine Fütterung mit Trockenfutter ist nicht artgerecht.

Warum? Hier wird das toll beschrieben:
http://www.katzen-fieber.de/trockenfutter.php


Wir sind wie Sie sehen können bemüht, bereits unsere Kitten an eine möglichst große Vielfalt an Futter zu gewöhnen,
damit ihre neuen Besitzer später auch füttern können, was ihnen
am Meisten zusagt und die Kleinen nicht zu wählerisch sind.

Allerdings hoffen wir immer sehr, dass unsere Futterempfehlung angenommen wird und überwiegend
hochwertiges Futter gefüttert wird.


Bei Dosenfutter gibt es leider meiner Meinung nach nicht das "Non-plus-ultra".
Nur würde ich auf jeden Fall von den bekannten "Supermarkt-Marken" abraten.


Ab und an bekommen unsere Katzen selbstverständlich auch rohes oder selbst gekochtes Fleisch (Huhn, Pute, Ente, Rind).
Auch Eintagsküken finden sich auf dem Speiseplan.
Nur zum komplett BARFen sind wir noch nicht übergegangen.



4.    Futterschälchen

Nun benötigen Sie noch Futterschälchen.

Für Trockenfutter sollte neben dem Schälchen für das Trockenfutter immer ein mit Wasser
gefüllter Napf bereit stehen.
Eigentlich aber möglichst nicht direkt neben dem Trockenfutter -
Katzen trinken mehr, wenn Futter und Wasser getrennt sind.



Allerdings ist das mit dem Trinken und den Katzen so eine Sache...
da Katzen stehendes Wasser als schlecht erachten, weil sie im Laufe der Evolution gelernt haben, dass es verunreinigt sein könnte
und fließendes  Wasser dagegen als frisch und gesund empfinden,
möchte ich Ihnen wirklich ans Herz legen, sich einen Trinkbrunnen anzuschaffen.



Es ist erwiesen, dass Katzen aus den Brunnen wesentlich mehr trinken
und genug Wasser ist wirklich enorm wichtig, um unter anderem Krankheiten wie
Harngries oder Nierenschäden vorzubeugen.
Wir haben unseren Brunnen aus der "Keramikwerkstatt im Hof".

Jeder, der bislang doch einen Brunnen angeschafft hat, war absolut begeistert - sogar trinkfaule
Katzen und Kater haben plötzlich ihren Durst entdeckt. Es lohnt sich wirklich!


Für Nassfutter sollten Sie einen Napf mit möglichst niedrigem Rand wählen - eigentlich sind normale "Kuchenteller" am Besten,
weil Katzen es nicht gerne mögen wenn sie sich beim Fressen dreckig machen
und die Schnurrhaare oder das Fell am Rand der Schüsseln anstehen. 

(wir haben festgestellt, dass die "Suppenunterteller" vom "Newwave"-Geschirr von Villeroy und Boch
wie für Katzen gemacht sind... allerdings tut's jeder normale Teller auch )



Unsere Lieblinge schieben ihr Futter immer fleißig durch die Gegend und nicht selten
auch mal über den Rand hinaus, weshalb ein Set zum drunter legen ganz praktisch sein kann...



5.    Transportbox

Damit Sie Ihr Kätzchen sicher transportieren können, (z.B. zum Tierarzt)
benötigen Sie eine Transportbox. Sie sollte nicht zu klein sein, damit Ihr Schützling
auch noch hineinpasst, wenn er ausgewachsen ist. Praktisch ist, wenn die Box zusätzlich
oben eine Öffnung hat, aus der Sie Ihren Schatz heraus nehmen können.



Panik vor der Box (weil damit immer zum Tierarzt gefahren wird) können Sie super vermeiden,
indem die Box immer zugänglich für die Katzen in der Wohnung ist und als Schlafplatz und Höhle dienen darf.



6. Schlafplatz


Plätze zum Schlafen und Träumen liebt jede Katze !

(wenn Sie ihr keine extra Plätze anbieten, wird Sie sich mit Sicherheit irgendwo in der Wohnung einen
passenden Platz suchen - z.B. auf der Couch oder im Bett...)

Schön sind daher zum Beispiel Kissen oder auch Bettchen in die sie sich kuscheln kann
- sei es alleine oder auch mal zu zweit.





Aber auch Fensterbrettauflagen werden gerne angenommen, um gemütlich nach draußen blicken zu können ...









Eine schöne Idee sind auch "Heizungsliegen" - unsere Spatzerl benutzen sie aber häufiger
als Kletterhilfe um leichter ans Fenster zu kommen als zum Schlafen ...



7. Spielzeug


Katzenspielzeug findet sich überall und in sämtlichen Variationen...
Sie sollten sich auf jeden Fall Spielzeug anschaffen, mit dem sie gemeinsam mit Ihrer
Katze spielen können, aber auch solches, mit dem sie sich selbst beschäftigen kann, wenn
Sie einmal nicht zu Hause sind.

Unsere Katzen sind, wie fast alle, auf jeden Fall "Wedelfetischisten"
Egal ob Wedel mit Federn oder Leder - sie jagen eifrig hinterher und wenn sie es dann einmal
geschafft haben uns den Wedel zu entreißen, wird er durch die ganze Wohnung getragen.

(Naya's Kampf mit dem Wedel)


Alleine spielen sie gerne mit Mäusen, Bällen und kleinen Kissen, die mit Katzenminze oder mit Baldrian gefüllt sind.
Sie freuen sich natürlich aber auch, wenn man einen Ball oder eine Maus einmal wirft
und sie hinterher jagen können - ab und an bringen sie das Spielzeug dann auch zurück und wollen,
dass es nochmal geworfen wird.

Der absolute Hit ist auch die Spielschiene...
(mittlerweile haben wir ein zweites Set dazugekauft und
die Schiene erweitert)



8.    Kamm und Bürste


Die Norwegische Waldkatze gehört zu den Semi-Langhaar-Katzen. Ihr Fell benötigt kein tägliches Kämmen
und ist relativ pflegeleicht. Trotzdem empfiehlt es sich, einmal pro Woche, in der
Zeit des Fellwechsels sogar häufiger (am besten täglich), mit einer Bürste das Fell zu kämmen.
Neben dem Vorteil, dass überschüssige Haare nicht zu sehr in der Wohnung verteilt
werden, gewöhnt sich Ihre Katze nämlich dann auch an die Fellpflege und wehrt sich nicht dagegen, wenn sie wirklich
einmal nötig sein sollte - im Gegenteil: viele Katzen genießen die zusätzlichen Streicheleinheiten mit der Bürste sogar sehr!

Unsere Phoebe zum Beispiel liebt es gebürstet zu werden und fordert es von uns auch beinahe täglich ein.
Sie legt sich dann auch auf den Rücken, schnurrt,
hebt die Beinchen abwechselnd so an, dass man auch überall gut hinkommt...
Es ist ein schöner Nebeneffekt, wenn die Katze die Fellpflege genießen kann
- hängt aber unter anderem auch vom Charakter des Tieres ab.








Wenn dann endlich der große Tag gekommen ist und das Kätzchen zu Ihnen nach Hause kommt, werden nicht nur Sie,
sondern auch ganz besonders Ihr neuer Schützling, sehr aufgeregt sein.

Alles ist neu für das Kleine.
Die Umgebung, die Geräusche, die Gerüche...

Am Besten ist es natürlich, wenn das Kätzchen gemeinsam mit einem Geschwisterchen bei Ihnen einziehen darf,
die beiden kennen sich und die Umgewöhnung ist nicht ganz so schlimm, man kann dann vorsichtig gemeinsam
das neue Reich erkunden.

Lassen Sie dem Kätzchen Zeit, zeigen Sie ihm die Toilette, reden Sie beruhigend mit ihm, geben sie Ihm etwas zu fressen,
versuchen Sie es zum Spielen zu animieren - alles langsam, Schritt für Schritt.
Die erste Nacht wird am Schwersten für das Kleine, aber es wird schnell lernen, dass es von Ihnen geliebt wird
und keine Angst zu haben braucht.

Und nochmal: lassen Sie dem Kätzchen Zeit - streicheln Sie es behutsam, aber "zwingen" Sie es nicht
zum Schmusen - auch wenn es noch so schwer fällt.
Es wird von alleine zu Ihnen kommen, wenn es Vertrauen gefasst hat und Sie dann für Ihre
Geduld mit eifrigem Schnurren belohnen






  

  nach oben
zurück zur Info-Seite